Heute sind wir extra früh aufgestanden und haben uns in die tiefsten Büsche geschlagen, um endlich einmal einen Elch zu sehen. Nachdem wir eine Weile erfolglos auf den üblichen Gehwegen durch den Wald gespürt hatten, haben wir uns entschlossen, unser Glück abseits aller Wege im knietiefen Schnee zu suchen, auch vergebens. Auf dem Rückweg dann, am Waldrand, sahen wir dann endlich die ersehnte Elchkuh vor uns liegen! Leider ist sie gleich davongerannt, zu schnell, um Beweisfotos zu schießen; aber die Strapazen haben sich am Ende doch noch gelohnt.
Um uns endlich einmal wieder vom strengen Universitätsbetrieb zu erholen, ging es das Wochenende an den kältesten Ort Norwegens: Røros, südöstlich von Trondheim, nahe der schwedischen Grenze. Allzuviele Tagesunternehmungen waren gar nicht möglich, da es jetzt immer früher dunkel wird (zur Zeit ca. 15.30). Aber wir haben natürlich das Beste draus gemacht, wie die Bilder zeigen sollten; außerdem hatte der als Quartier gemietete umgebaute Stall auch einiges zu bieten...
... haben wir letztes Wochenende unternommen, aber fast nichts gefangen: Wir waren ca. 20 Leute, von denen jeweils 10 am Samstag abend und 10 am Sonntag Vormittag rausgefahren sind; und es wurden leider nur ein kleiner, nicht nennenswerter Fisch und ein 7-Kilo-Brocken an Land gezogen. Halb so wild, wir wurden am Samstag abend sowieso ins Fischrestaurant eingeladen und haben dort alle erdenklichen Meeresspezialitäten ausprobieren dürfen...
Wissenswertes, Neues und Interessantes über mein Austauschjahr in Trondheim / Norwegen
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